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  • AutorenbildDaniel Behrendt

Wozu Marketingziele gut sind und wie du sie definierst

Das Definieren von Zielen ist von entscheidender Bedeutung, wenn man etwas erreichen will. Warum? Eine andere Bedeutung von Zielsetzungen lautet "Es ist jetzt etwas nicht so, wie ich es gerne hätte, ich will etwas verändern". Ziele machen also nur dann Sinn, wenn man mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden ist. In einer Firma kann das zum Beispiel ungenügender Umsatz oder Gewinn sein oder man hat zu wenig neue Kunden oder die Kunden kaufen ein bestimmtes Produkt nicht oder die Webseite hat zu wenig Besucher, ein Webshop generiert zu wenig Verkäufe und viele ähnliche Dinge.



Daraus folgt, dass Marketingziele nur dann sinnvoll definiert werden können, wenn man sich über den Ist- und Sollzustand im Klaren ist. Dazu gehört eine Analyse des Marktes und des eigenen Unternehmens mit den folgenden Schwerpunkten: Was läuft/können wir gut? Wo sind unsere Schwachstellen? Was will/fordert der Markt (Bedürfnisse) und wer sind meine stärksten Mitbewerber?


Motivierende und eindeutige Zielsetzungen ermöglichen dir, deine Marketingstrategie auf einen Zweck und eine Richtung auszurichten, die für deine Firma in den nächsten 12 Monaten wichtig sind. Wie gehst du am besten vor?


1. Analysiere deine Unternehmensziele: Beginne damit, die übergeordneten Unternehmensziele zu identifizieren. Dies kann zum Beispiel Umsatzsteigerung, Gewinnmaximierung, Markenbekanntheit, Kundengewinnung oder Marktführerschaft sein.


2. Lege spezifische Ziele: Stelle sicher, dass deine Ziele klar und präzise formuliert sind. Vermeide vage Aussagen und habe den Mut, konkrete Kennzahlen oder Messgrössen anzugeben.


3. Verwende die SMART-Formel, um deine Ziele zu definieren. Nur so kannst du spätere Diskussionen ausschliessen und weisst, ob du mit deinen Massnahmen auf dem richtigen Weg bist. SMART kommt aus dem englischen und definiert sich wie folgt.


- Spezifisch (Specific): Formuliere deine Ziele genau und eindeutig.

- Messbar (Measurable): Lege klare Kriterien fest, um den Fortschritt und Erfolg der Ziele zu messen.

- Erreichbar (Attainable): Stelle sicher, dass die Ziele realistisch und erreichbar sind, unter Berücksichtigung deiner Ressourcen (Zeit und Geld) und Möglichkeiten.

- Relevant (Relevant): Deine Ziele sollten im Einklang mit deinen übergeordneten Unternehmenszielen stehen und einen Mehrwert bieten.

- Terminiert (Time-bound): Setze ein klar definiertes Zeitfenster oder Fristen für die Erreichung der Ziele, manchmal machen auch Teilziele (Milestones) Sinn.


4. Unterscheide zwischen qualitativen und quantitativen Zielen:


- Qualitative Ziele: Diese Ziele beziehen sich auf die Verbesserung bestimmter Berieche deiner Marketingstrategie. Zum Beispiel könnte dein Ziel sein, die Markenwahrnehmung zu verbessern, das Kundenengagement zu erhöhen oder die Kundenbindung zu stärken oder die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Achtung: alle diese Kriterien sind nicht eindeutig und müssen ganz klar definiert werden. Was heisst beispielsweise das Image der Firma verbessern? Was konkret willst du verbessern, welche Eigenschaften sind heute nicht mehr erwünscht und durch welche sollen sie ersetzt werden?


- Quantitative Ziele: Diese Ziele beziehen sich auf messbare Zahlen und Leistungskennzahlen. Beispiele dafür sind die Steigerung des Website-Traffics um X%, die Generierung von X neuen Leads pro Monat oder die Umsatzsteigerung um X% oder X Neukunden oder X Mehrverkäufe des Produktes XY.


Ein Beispiel für ein SMART-Ziel könnte lauten: "Steigerung der organischen Website-Besucher um 20% bis zum Ende des Quartals Q3 durch die Implementierung einer verbesserten SEO-Strategie und die Erstellung von qualitativ hochwertigem Content."


Der Markt ist dynamisch und volatil, Marktverhalten kann sich ändern, wie auch das Suchverhalten von Zielgruppen. Deshalb solltest Du deine Ziele regelmässig überprüfen, anpassen und messen, um sicherzustellen, dass du auf dem richtigen Weg bist und deine Marketingstrategie effektiv ist.

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